Welcher Schlaftyp sind Sie ?

Die verschiedenen Schlaflagen

 

Rückenlage

Die Rückenlage bietet eine enorme Druckreduzierung und hat einen gewissen Streckungseffekt, insbesondere dann, wenn das passende Kissen und die richtige Matratzenhärte definiert wird.

Seitenlage

Die Seitenlage ist eine tolle Entspannungslage, die noch unter Zuhilfenahme von verstellbaren Lattenrosten im Beinbereich, im Becken und im LWS-Bereich rückenfreundlich optimiert werden kann.

Bauchlage

Diese rückenunfreundliche Lage sollte in die bessere Seiten- oder Rückenlage verändert werden. Anderseits muss das System fester gewählt werden um das Durchbiegen zu verhindern. Oft ist dies eine Ausweichbewegung, wenn das Bett in Seitenlage zu unbequem geworden ist.

 

Bei der Wahl eines Schlafsystems oder Matratze mit Lattenrost, spielt die Frage nach der Schlaflage eine wichtige Rolle.

 

aus der Schlafforschung / Med. Fachbegriffe

Wir sind Mitglied im Verband

Aktion Gesunder Rücken

 

www.agr-ev.de

 

Schlafphasen: Im Laufe der Nacht durchwandern wir mehrere 90-minütige Zyklen aus verschiedenen Schlafstadien den so genannten REMSchlaf: Übersetzt Rapid Eye Movement - schnelle Augenbewegung. Dies ist eine Schlafphase, in der wir besonders intensiv träumen. Mit zunehmender Schlafdauer wird der Schlaf insgesamt weniger tief. Die REM-Phasen werden länger. Ältere Menschen haben einen flacheren Schlaf und wachen häufiger für länger Zeit auf.

 

Schlafbedarf: Die sogenannte innere Uhr ist wesentlich für einen regelmäßigen Wach-/Schlafyhtmus verantwortlich. Die Uhr kalibriert sich am Tages- und Nachtwechsel neu. Diese innere Uhr ist für den Hormonhaushalt des Körpers maßgeblich verantwortlich und regelt damit auch das Schlafbedürfnis des Menschen.

 

Chronotyp: Im Durchschnitt sind Jugendliche und junge Erwachsene so spät getaktet, wie nie wieder in ihrem Leben. Sie sind Spätschlafer und schlafen, sofern die Umstände zulassen, morgens dafür länger. Für die Lernleistungen in der Schule wäre ein späterer Unterrichtsstart besser, da man die jungen Menschen wegen ihres Chronotyps quasi "nachts" zur ersten Stunde bittet. Erst mit Ende der Jugend kehrt sich dieser Trend schlagartig um.

 

Albträume:

Die Hälfte aller Erwachsenen schreckt nachts hin und wieder aus Albträumen hoch. Oft hängen sie mit schlimmen Ereignissen, Schmerzen oder unbewältigten Konflikten zusammen. Geschieht das mehrmals pro Woche, empfiehlt ich eine Psychotherapie. Das Bettsystem allein wird hier nicht für Abhilfe sorgen können.

 

Jetlag:

Wer mehr als zwei Zeitsonen überfliegt, leidet meist unter dem so genannten Jetlag. die innere Uhr hinkt hinterher:

Therapie: Am Zielort den Tagesrhythmus konsepuent einhalten. Oder weniger fliegen. Jahreslanges häufiges "Ost-West-Jeten" kann dauerhafte Insomnie (Schlafstörung) verursachen.

 

Schichtarbeit:

Rund 15% aller Erwerbstätigen sind in Deutschland in Weckselschichten unterwegs. Drei Viertel jener die das länger als drei Jahre vollziehen, leiden irgendwann unter einer Schicht-Schlafstörung. Nach Nachtschichten finden sie kaum erholsamen Schlaf. Im Extremfall verliert ihr Körper ganz den Rhytmus. Herzkrankheiten oder andere Störungen drohen. Da helfen nur veränderte Arbeitsbedingungen.

 

Schlafwandeln: Bei den in Deutschland lebenden rund drei Millionen Schlafwandlern aktiviert das Gehirn nachts die Muskeln. Nicht aber das Bewusstsein! Meist ist der Spuk nach wenigen Minuten vorbei. Auch hier können nicht bewältigte Konflikte zugrunde liegen.

 

Restless Legs:

Unruhige Beine: Das Restless-Legs-Syndrom quält mehr als zwei Millionen Bürger Deutschlands. Sie spüren ein Kribbeln oder Brennen an den Unterschenkeln. Ursache kann Dopamin- oder Eiisenmangel sein. Abhilfe kann hoch dosiertes Eisen schaffen.

 

Narkolepsie:

Narkoleptiker können von einem Moment auf den anderen ganz plötzlich einschlafen. Ihnen fehlt der Botenstoff, der den Schlaf-Wachrythmus regelt. Die rätselhafte Krankheit ist zwar nicht heilbar aber mit Medikamenten beherrschar.

 

Apnoe:

Bei der Schlafapnoe setzt die Atmung (maximal für bis zu zwei Minuten) immer wieder komplett aus. Die Folge: Sauerstoffmangel, langfristig drohen sogar Herzinfarkt, Schlafanfall und geistige Störungen. Fast vier Millionen Menschen sind in Deutschland davon betroffen. Häufigste Ursachen sind Übergewicht, insbesondere Fett im Halsbereich. Eine Gewichtsreduzierung stellt den erfolgreichsten Faktor dar. Sauerstoffgeräte helfen beim Aussetzen der Atmung.

 

Insomnie:

Insomnie ist eine krankhafte Schlaflosigkeit. sie trifft etwa fünf Millionen Deutsche und hat umfassende Einflüsse auf das Wohlbefinden insgesamt. Vom Insomnie betroffene Menschen können abends regelmäßig nicht einschlafen, obwohl sie müde sind. Als Therapie ist hier eine präzise Abstimmung von Verhältnissen und Verhalten empfehlenswert. Dazu gehört ein gutes Bettsystem, ein dunkler, ruhiger Raum, die Wahrnehmung von Entspannungsübungen und eine Strategie, weniger zu "grübeln"

 

Schlafmangel:

Wer ständig zu wenig schläft, riskiert langfristig, am Schlafmangelsyndrom zu erkranken. Einige zigtausend Menschen in Deutschland leiden darunter, oft ohne es zu merken, dass dies die Ursache weiterer Erkrankungen und Beschwerden ist. Die Leistungsfähikeit leidet, gefolgt von Gereiztheit, Konzentrationsstärungen und schließlich Burn-out-Syndromen. Hier sind ebenso therapeutische Maßnahmen angezeigt wie die überlegung für ein geeignetes Bettsystem.

 

 

 

Bandscheiben

Faserscheiben mit elastisch-gallertartigem Kern, als Puffer zwischen Wirbelknochen eingelagert

Bandscheibenvorfall - Bandscheibenprolaps

austreten des Bandscheibenkerns aus dem Bandscheiben-Innern

Beinlängendifferenz

unterschiedliche Längen zwischen dem rechten und linken Bein, durch unausgeglichene Belastungen - mögliche Ursache von Rückenschmerzen

Blockade

Wirbelbogengelenke verlieren ihr Gelenkspiel und verursachen dadurch Funktionsstörungen

Brachialgie

ausstrahlende Armschmerzen verschiedener Ursache

Cervicalsyndrom

Halswirbelsäulensyndrom bedingt durch Halswirbelsäulenerkrankungen bzw. - verletzungen

Chirotherapie

Blockaden der Wirbelsäule werden durch spezielle Handgriffe gelöst und wieder schmerzfrei gemacht.

Degeneration

Verschließ durch Abnutzung, unter anderm an der Wirbelsäule

Dekubitus

Wundliegen bei langer Bettlägerigkeit oder bei Lähmungen

Ergonomie

Gesamheit aller menschengerechten Bedingungen, die bei der Erfüllung einer Aufgabe vorliegen müssen. Ziel der Ergonomie ist insbesondere, das Muskel-Skelettsystem zu schützen. Im Allgemeinen dienen ergonomische Arbeitsbedingungen dazu, das Wohlbefinden insgesamt herzustellen oder zu sichern.

Extension

Dehnung der Wirbelsäule,z.B. durch Aufhängen am Kopf mit einer Glisson-Schlinge oder durch Lagerung auf einer schiefen Ebene mit dem Kopf nach unten.

Facettensyndrom

Schmerzen, die durch die Wirbelgelenke verursacht werden

Fibrogelose/Fibrose

Verhärtungen von Bindegeweben unter der Haut bzw. im Bereich der Rückenmuskeln

Gleitwirbel

Abgleiten eines Wirbelkörpers (meistens 5. Lendenwirbel) nach vorn.

Hexenschuss - Lumbago

Hyperlordose

übermäßege Durchbiegung der Hals- oder Lendenwirbelsäule nach vorn z.B. Hohlkreuz

Ischialgie

ausstrahlende Nervenschmerzen im großen Beinnerv, häufig durch Bandscheibenschäden hervorgerufen

Kalzium

Lebensnotwendiger Mineralstoff, besonders für den Knochenaufbau

Karpaltunnelsyndrom

akuter bis chronischer Druchkschaden des Mittelarmnervs infolge dessen mechanischer Reizung im Karpaltunnel

Kreuzbein

5 zusammengewachsene Wirbelknochen zwischen den Leinden- und Steißbeinwirbeln

Kypho-Skoliose

Kombination einer Skoliose (Seitenverkrümmung) mit einer Kyphose

Lumbalbereich

im Bereich der Lendenwirbel bzw. der Lenden-Kreuzbeinregion, unter anderem Lumbalnerven, Lumbalwirbel, Lumbosalkralbereich..

Mineralstoffmangel

kann zu Schwund der Knochengewebes (Osteoporose) führen, vor allem Kalziummamngel, aber auch andere Mineralstoffe die am Knochenstoffwechsel beteiligt sind.

Neuraltherapie

Behandlung mit Hilfe von Lokalanästhesien zur Ausschaltung von Schmerzen

Osteoporose

Knochenerkrankung mit erhöhter Knochenbrüchigkeit, durch Mangel an Kalzium, Fluor, Vitamin D und anderen Vitaminen , aber auch durch mangelnde Körperbewegung

Rückenmark

Der im Rückenmarkkanal der Wirbelsäule eingeschlossene Teil des Zentral-Nervensystems. Enthält Nervenzellen und Leitungsbahnen zur Reizleitung zum Hirn und zur Peripherie.

Scheuermannsche Krankheit

Krankheit der Wirbelsäule im jugendlichen Alter mit später zunehmender Rundrückenbildung und allgemeinen Rückenbeschwerden

Schleuderdrauma

durch pötzliches Vor- und Rückwärtsschnellen des Kopfes bedingte Beschwerden, z.B. Halswirbelsäulenschäden, Schwindel etc. häufig hervorgerufen durch Autounfällen.

Schulter-Arm-Syndrom

Schmerzen im Bereich des Halses, der Schultern und der Arme, oft hervorgerufen durch degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule

Sehnenansatzpunkte

Bezirke, in denen Museklsehnen durch die Knochenhauf mit dem Knochen verbunden sind, oft Ursache für örtliche Schmerzempfindungen

Spinalnerven

Nerven, die aus den Zwischenwirbellöchern der Wirbelsäule vom oder zum Rückenmark aus- oder eintreten.

Spondylitis/Spondylose

Entzündung der Wirbelknochen

Steißbein

verkümmerte Schwanzwirbel beim Menschen

Triggerpunkte

schmerzhafte Druckpunkte. z.B. an den Ansätzen von Sehnen, im Bereich von Fibrosen

Wirbelkanal

Hohlraum in den Wirbelknochen, in dem das Rückenmark vom Kopf bis zum Kreuzbein geschützt verläuft.

Zervikalbereich

Bereich des Halses, der Halswirbel